In den "Escuelas" (Klasse 1-6) werden in der Regel nur die Grundfächer unterrichtet: Mathematik, Spanisch, Naturwissenschaften und Sozialkunde. Vor allem in den ländlichen Gebieten fehlt das Geld, um Lehrer weiterer Fächer (Englisch), einzustellen – gerade hier ist freiwilliges Engagement erforderlich und du wirst für Betreuungs- und Kursangebote mit offenen Armen empfangen! Diese Angebote finden je nach Schule vormittags oder/und nachmittags, ausserhalb der regulären Schulzeit statt und sind für die Kinder freiwillig.
Die Dorfschulen sind sehr klein (zwischen 15 und 50 Kinder) und von daher sind die Gruppen, die zu euren Angeboten kommen teilweise klein, was eine flexible Planung erfordert.
Da die Beherrschung der englischen Sprache in Costa Rica immer wichtiger wird, um zum Beispiel im boomenden Tourismus zu arbeiten, wo der Anteil von Nordamerikanern ständig wächst, ist das Interesse an Englischunterricht besonders von Seiten der Eltern der Kinder gross. Aber auch Angebote in Sport, Kunst, Musik, Tanz, Theater, etc. sind sehr gefragt und bei den Kindern beliebt!
Während dieser Zeit wirst du in Gastfamilien im Dorf in einem eigenen Raum oder Häuschen (unter Umständen zusammen mit einem anderen Freiwilligen) untergebracht und bekommst Frühstück, Mittag- und Abendessen nach landestypischer Art auf der Basis von Reis, Bohnen, Gemüse, Fleisch und Früchten.
Deine Aufaben
In den Schulprojekten wird von den Freiwilligen erwartet, dass sie sich verantwortungsbewusst und gewissenhaft auf ihre Betreuungsangebote vorbereiten und einen intensiven Kontakt mit den Lehrern, Eltern und Kindern suchen.
Darüber hinaus wird von den Freiwilligen ein aktiver und motivierter Einsatz für die allgemeine dörfliche Entwicklung gewünscht: Hilfe bei dörflichen und schulischen Benefizveranstaltungen, Kursangebote für Jugendliche und Erwachsene und Einbringen von eigenen Ideen je nach den Bedürfnissen des Dorfes.
Du solltest mitbringen
Ferien und Feiertage
Zwischen Weihnachten und Neujahr finden keine Angebote statt.
In den Schulferien wird ein Ferienprogramm organisiert!
Projektort
Die Schulen befinden sich an der Pazifikküste Costa Ricas in Guanacaste auf der Nicoya Halbinsel zwischen den Orten Sámara und Nosara.
„Sich auf eine neue Kultur einstellen; neue Gewohnheiten, Tagesabläufe und Umgangsformen kennenlernen, nur mit dem Nötigsten auskommen – das alles wird mir nicht schwer fallen, dachte ich vor meiner Reise. Doch es kam anders: Eine Vorstellung zu haben, ist das eine – es selbst vor Ort zu ERLEBEN, ist etwas ganz anderes. Ich habe eine andere Welt erlebt! ... Die Herzlichkeit und Gastfreundschaft der Leute zu erleben, die Lebenseinstellung „pura vida“ zu erfahren, die Dankbarkeit der Gemeinde zu spüren, Freunde auf einem anderen Kontinent zu finden – alles Dinge die mir für immer in Erinnerung bleiben.“
Fabian P. (19) aus Gröbenzell, Aug/Sep 2011
„... Nicht nur die Arbeit mit den Kindern und Erwachsenen hat mir grossen Spass gemacht, ich durfte zudem eine völlig neue Kultur und viele nette Leute kennenlernen. Abschliessend möchte ich ein grosses Lob an das ganze first hand-Team aussprechen, welches mich bestens auf den Einsatz vorbereitet und auch währenddessen super begleitet hat! Weiter so! Und vielleicht bis 2012?“
Emina J. (25) aus St. Gallen, Juli/August 2011
„... Wenn man hier her kommt, muss man erst mal beobachten und abwarten. Auch in der Schule muss man erst herausfinden, was mit den Kindern hier funktioniert, wie man an die Kinder rankommt. Wenn man sie erst mal ein bisschen kennt, macht die Zusammenarbeit mit ihnen grossen Spass. Mit einer guten Portion Geduld und Gelassenheit, ist der Aufenthalt hier auf jeden Fall eine wunderbare Erfahrung und sehr lohnenswert!“
Caroline H. (22) aus Muri, Juli/August 2011
„... Könnt ihr euch mit einfachem (fast 3mal tägliche Reis und Bohnen), aber leckerem Essen und einfachen, aber sehr gemütlichen Unterkünften abfinden? Dann taucht ein in diese gänzlich andere, aber wundervolle Welt, die sich so schwer beschreiben lässt, und ihr werdet eine unvergessliche Zeit erleben!
Das Abreisen wird das Schwierigste am Aufenthalt sein ;) ...“
Serafina B. (19) und Isabelle S. (19) aus Bayern, Mai/Juni/Juli 2011
„Meine Zeit in Costa Rica war ein Traum. Diese zwei Monate Kulturschock waren die beste Zeit meines Lebens auch nicht zuletzt Dank first hand und der Starthilfen in die neue Kultur. ...“
Kathrin S. (20) aus Aichhalden (Juni/Juli 2011)
"Die ersten zwei Wochen meines Aufenthalts in Costa Rica habe ich in Esterones verbracht, wo auch das First-Hand-Büro ist. Meine Gastfamilie war sehr nett und ich habe mich rundum wohl gefühlt. Der Spanischkurs bei Davina von First Hand war super: ich hatte zwei Stunden täglich Einzelunterricht in einer lockeren Atmosphäre und in schönster Umgebung. Da macht das Ganze dann auch Spaß. Die Leute im Dorf sprechen nur Spanisch, da lernt man schnell dazu. Die Natur rundherum ist unglaublich, man trifft auf alles von Affen über Gürteltiere bis Krokodile. Der Strand ist wunderschön. Wenn man Fragen oder einfach nur Redebedarf hat, ist immer jemand vom First-Hand-Team für einen da. Das Besondere an der Organisation ist, dass es den Verantwortlichen nicht darum geht, das große Geld zu verdienen. Alle, die ich kennengelernt habe, wollen wirklich etwas verändern und stecken viel Energie in ihre Projekte und die Arbeit mit den Freiwilligen.
Nach meinem Spanischkurs war ich drei Wochen im Schildkrötencamp Quelonios del Caribe. ..."
Anna S. (26) aus München (2011)
"... Freitagmorgen bevor wir uns auf die 5stündige Rückfahrt nach San José – diesmal mit reservierten Sitzplätzen – begaben, gingen wir noch einmal zur Schule um uns zu verabschieden. Die Kinder wie immer, lebensfroh umarmten uns herzlich und fragten mit strahlenden Augen wann wir denn wieder kämen… Dieser Moment war eindeutig der traurigste in der Zeit in Costa Rica. Wann würden wir wohl wieder kommen? Aber auch wenn wir nicht wieder kommen, weiß ich, dass ich in den 4 Wochen einen Teil zu der Entwicklung der Kinder beigetragen habe und weitere Voluntarios folgen werden, welche unsere Arbeit weiter führen. Auch wenn es nur eine kurze Zeit war, trägt sie ihren Teil zu einer besseren Welt bei. Falls meine Tätigkeit den Kindern nur ein bisschen mehr Ehrgeiz gibt, ihre Lebensverhältnisse zu verbessern, hat mein Beitrag sein Ziel erreicht."
Janet W. (19) aus Leverkusen (Juli 2010)
"... Die Leute im Dorf sind alle sehr nett, hilfsbereit und immer zu Smalltalk aufgelegt, auch wenn das Spanisch noch ein bißchen holprig ist. Keine Scheu haben, einfach drauflosreden, die freuen sich und so lernt man was! Mit meiner Gastfamilie hatte ich absolut keine Probleme, das war immer supernett, ich war richtig Teil der Familie und das war eine Erfahrung, die echt was wert war. ... Mein Spanischunterricht war auch eine eigentlich unbezahlbare Erfahrung. Vielen Dank auch an Ellie für den tollen Unterricht. ... Stellt keine hohen Erwartungen, nicht an euch selbst noch an euren Aufenthalt, nicht unter Druck setzen und ihr werdet nur positiv überrascht und wollt nie wieder weg! (Ich hab auch spontan einen Monat verlängert.) ... Ein großes Dankeschön an Britta für alles."
Lukas J. (19) aus Albstadt (2010)
"... Mein Fazit also: Wenn man selbst einen positiven Geist, Anpassungsvermögen und Geduld, gegenüber sich selbst und den Menschen hier mitbringt, wird man hier eine grandiose Zeit erleben!..."
Martina H. (24) aus Buxheim (2010)
"... Ich hatte mich für das Schulprojekt entschieden, in dem ich zusammen mit anderen Freiwilligen in zwei kleinen Dorfschulen an der schönen Pazifikküste Costa Ricas geholfen habe. Unsere Hauptaufgabe bestand darin, Englisch zu unterrichten, aber auch selbständig Projekte und Aktivitäten zu organisieren, sowohl für die Schulkinder als auch für die gesamte Gemeinde. Zudem habe ich neben dem Englischunterricht auch den Lehrern unter die Arme gegriffen. Da es nur 1-2 Lehrer an den Schulen gab, konnten sie die Hilfe ganz gut gebrauchen, da sie dort wirklich für alles zuständig sind. ... Insgesamt war mein Aufenthalt in Costa Rica sehr schön und ich habe viel Neues gesehen und kennen gelernt. Wer Lust hat, sich auf eine andere Kultur und Umgebung einzulassen, für den ich ein Freiwilligendienst eine gute Gelegenheit, dies zu tun."
Katharina J. (19) aus Eckernförde (2009/2010)
"... Für mich war es eine wertvolle Erfahrung, an dem einfachen Leben der Menschen im Dorf teilhaben zu können. ... Vor allem die Arbeit mit den Schulkindern war zwar schwierig aber doch jeden Tag wieder spannend. ... Ich finde, dass auch seitens der Organisation alles gut vorbereitet wurde. ..."
Davina S. (19) aus Herford (2009)
"... Dank des Spanischkurses konnte ich mich schnell verständigen. Die Arbeit in der Schule in Esterones hat insofern Spaß gemacht, dass die Schüler hoch motiviert sind und mit Freude Lieder singen und neue Wärter lernen. ... Ich empfehle allen, sich das Land wirklich selbst anzugucken und nicht zu viele Erfahrungsberichte und Reiseführer zu lesen, denn es ist garantiert eine unvergessliche Erfahrung!"
Julia L. (20) aus Kleinmachnow (2009)
"... Alles in allem hat es mir super gefallen und ich bin total froh, all diese schönen Erlebnisse gehabt zu haben. Ich finde es spitze, dass die Freiwilligen in so einem kleinen Dorf wie Garza und bei einer Gastfamilie untergebracht sind, dennso kann man Spanisch sprechen und bekommt das wahre Leben einer Familie in einem kleinen Dorf mit. Man lebt für kurze Zeit dieses Leben mit und erfährt am eigenen Leib, was es heißt, in so einem Dorf zu leben."
Claudia S. (20) aus Baden-Baden (2009)
"... Dieses halbe Jahr war für mich sicher eines der aufregendsten überhaupt und hat mir viele neue Einblicke in eine andere Kultur ermöglicht. Das Zurechtkommen mit dieser typisch costaricanischen entspannten, netten aber auch absolut unzuverlässigen und genügsamen Art ist mir vor allem am Anfang schwer gefallen. ..."
Sandra W. (20) aus Nürnberg (2008/2009)
Hier kannst du die ausführlichen Erfahrungsberichte lesen!