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Ein Film über unsere Projekte und Ideen von und mit unseren Freiwilligen und Betreuern.

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ErfahrungsberichteErfahrungsberichte

Regenwald

(Sofern uns die Freiwilligen die Erlaubnis gegeben haben, geben wir auch die E-Mail von konkreten Freiwilligen heraus!)

RegenwaldRegenwald

Auf einer traumhaften Öko-Lodge lernst du zu Fuß und zu Pferd den primären Regenwald kennen und damit den Lebensraum von Tausenden von Tieren und Pflanzen. Deine freiwillige Mitarbeit ist gefragt bei der Säuberung und Anlegung von Waldwegen sowie bei der Betreuung von Gästen der Lodge. Du lernst die Arbeit der 'guardabosques', der Waldwächter kennen und Du erfährst über das Wasserschutzprojekt dieser Lodge, durch das ca. 70.000 Menschen in der Umgebung von Limón an der Karibikseite Costa Ricas Trinkwasser zur Verfügung gestellt wird.

Deine Aufgaben

  • Säuberung und Anlegung von Waldwegen
  • Anfertigen von Wegmarkierungen
  • Patroullien im Wald, Inventarisierung des Waldgebietes nach Baumbestand, weiteren Pflanzen, Tieren und Futterbedingungen
  • Wiederaufforstungsarbeiten, Anpflanzungen
  • Müll im Wald einsammeln
  • Wildererstationen aufdecken
  • Stall- und Pferdepflege
  • administrative Aufgaben und Betreuung von Gästen der Lodge
  • Begleitung der Gäste bei Exkursionen

Du solltest mitbringen

  • ein Mindestmaß an körperlicher Fitness, da die Arbeit durchaus anstrengend ist; Freude am 'Zupacken'
  • spanische und englische Sprachkenntnisse; Kurse sind auch über first hand buchbar
  • Interesse am Aufenthalt in der Abgeschiedenheit (das nächste Dorf ist 30 km entfernt)
  • Naturverbundenheit und Abenteuerlust
  • Interesse am Umgang mit Pferden wäre wünschenswert
  • Gummistiefel für die Arbeit werden gestellt - sind aber nicht unbedingt immer in der genau passenden Größe vorhanden; es können auch eigene Gummistiefel mitgebracht werden

Projektort

Die Lodge liegt 35 km südwestlich von Limón an der Karibikseite Costa Ricas und grenzt an den Nationalpark La Amistad. Siehe Projektstandorte auf der Startseite - Standort Bananito. Die 'trockensten' Monate sind September, Oktober und Januar.












ErfahrungsberichteErfahrungsberichte

 

 

"Nach meiner schnellen Zeit im Tierrettungsprojekt war ich für drei Wochen bei Jürgen in seiner Selva Bananito Lodge. Die Lodge liegt mitten im Regenwald und bis zum nächsten Ort ist es ein gutes Stück entfernt. Dennoch war das absolut kein Problem für mich: die Mitarbeiter und Guides in der Lodge sind super herzlich und offen gewesen. Ich war wirklich schnell in dieser „Familie“ aufgenommen und habe mich pudelwohl gefühlt. Auch mit dem Chef, Jürgen, habe ich mich sehr gut verstanden und ebenso mit den ständig wechselnden Touristen vor Ort. Die Zeit in der Lodge hat mir von allen Projekten am Besten gefallen. Meine Aufgaben dort waren sehr vielfältig. Ich habe die Touristentouren mit begleitet oder mit den Pferden geholfen, ich habe eine Hauswand bemalt und ab und zu in der Küche oder an der Bar ausgeholfen. Natürlich habe ich mich auch um die neu eingepflanzten Bäumchen für die Wiederaufforstung gekümmert: Die müssen regelmäßig von Unkraut befreit und mit Wasser versorgt werden. Mein Highlight in dem Projekt war der Tragschrauberflug, den mir Jürgen (er ist Pilot) am Ende meiner Zeit geschenkt hatte. Das werde ich wohl nie vergessen. Diese Zeit habe ich wirklich genossen. Das Leben mitten im Regenwald war super und die verschiedenen Touren zu begleiten hat mir echt Spaß gemacht. In diesem Projekt habe ich einfach ganz besonders die Leute in mein Herz geschlossen."
Paula B. (19) aus Seelze, Juli - September 2016

 

"Die restlichen zwei Monate war ich jeweils einen Monat in einer Dschungellodge und in einem Schildkrötencamp tätig. ... in der Lodge verschiedenste Arbeiten im Regenwald und die Mithilfe bei einem Projekt mit Kamerafallen zur Observation von Wildkatzen bedeutete, war ich vor allem in der Lodge auch in anderen Bereichen wie der Betreuung von Touristen, dem Transferfahren und dem Organisieren und Helfen von Touren für die Besucher tätig und habe somit viele neue Dinge über mich selbst und meine Fähigkeiten lernen können.
Ich kann von meiner Seite aus also jedem raten, der nach der Schule noch nicht weiß was er machen soll, oder der irgendwann Zeit findet und Lust auf ein Abendteuer hat, die Reise nach Costa Rica anzutreten und die beste Zeit seines Lebens zu haben!!  Das einzige was ich euch rate, besorgt euch ein Rückflugticket bevor ihr ankommt, sonst könnte es passieren, dass ihr für immer dableibt."
Leon B. (20) aus Bad Kreuznach, Juli 15 - April 16


"Drei einzigartige Wochen durfte ich auf der Selva Bananito Lodge im Herzen des Regenwaldes in Costa Rica verbringen. Meine Intention dahinter war vor allem meine Studienrichtung, um neben den theoretischen Grundlagen auch Praxiserfahrung zu sammeln. Besonders die Wiederaufforstung, welche hier in der Lodge betrieben wird, spielt eine wichtige Rolle bei der Reduzierung des weltweit ansteigenden CO2 Ausstoßes. Unsere Aufgaben bestanden vor allem darin Bäume zu pflanzen, Samen zu setzen und die gesetzten Bäumchen u.a. von Gras frei zu halten. Außerdem begleiteten wir Touristen auf Ausflügen und bei Aktivitäten, wie zum Beispiel Ausritten ins Gebiet oder beim Ziplining. Auch die Versorgung der Pferde war eine unserer Tätigkeiten. Tagwache war immer sehr zeitig in der Früh. Die Arbeitszeit lag bei sechs Stunden, daher hatte man am Nachmittag frei. Für mich persönlich war diese freie Zeit sehr entspannend, ich kann mir aber vorstellen, dass die Abgeschiedenheit und Einsamkeit für manche auch eine Herausforderung sein kann. Zum Teil war die Arbeit wegen des Klimas - entweder schwüle Hitze oder Starkregen - sehr anstrengend, aber eine gute Alternative zum Studium. Alles in allem hat mir das Volontariat sehr gut gefallen und war auf jeden Fall eine tolle Bereicherung und Erfahrung für mich. Gut fände ich, wenn die Aufforstung noch intensiver betrieben wird, da manchmal auch nicht genug Bäume zum Setzen für uns vorhanden waren. Für mich war es immer ein Traum längere Zeit im Regenwald verbringen zu dürfen. Dieser übt seit jeher eine große Anziehungskraft auf mich aus und ich wurde nicht enttäuscht. Trotz der Abgeschiedenheit der Lodge und sehr begrenzten Empfang zur Außenwelt fühlte ich mich hier überaus wohl und so entspannt wie schon lange nicht. Einerseits herrscht hier eine tiefe Ruhe, andererseits hört man stets Geräusche vom Urwald. So tief verbunden mit der Natur war ich noch nie. Neben der ökologischen Vielfalt sind mir ganz besonders auch die Leute ans Herz gewachsen. Trotz eher geringer Spanischkenntnisse, welche sich während meines Aufenthaltes deutlich verbesserten, wurde ich sehr herzlich aufgenommen. Nach und nach wurde auch ich vom Pura Vida überschwemmt. Dieses Land mit seiner einzigartigen Natur und seinen herzlichen Menschen wird für immer in meinem Herzen bleiben und ich werde auf jeden Fall wieder zurückkommen."
Alena R. (24) aus Österreich, Juli – August 2015

 

"Auch für mich war der Aufenthalt auf  der Selva Bananito Lodge einmalig. Das was man dort erlebt ist sehr besonders. In mehreren Sichten. Ich habe in Selva Bananito nicht nur viel über andere Menschen, die Natur, und ein vermeintlich anderes Leben gelernt – sondern eben auch über mich. An den Abenden nach der Arbeit bleibt einem Zeit, um zu denken, und zu genießen und plötzlich kommen Gedanken in einem auf, die nicht beschreibbar sind – aber dennoch irgendwie bewegend, voll positiver Energie und voller Liebe über das Leben welches man führt!
Alle Angestellten in Selva Bananito, sowohl als auch andere Freiwillige sind jeder auf ihre Art und Weise tolle Menschen. Wir haben oft an den Abenden zusammen gesessen und uns unterhalten, bei Kerzenlicht und zirpenden Zirpen. Bei Kerzenlicht habe ich geduscht. Bei Kerzenlicht habe ich Spanisch Vokabeln gelernt und bei Kerzenlicht haben wir den ein oder anderen Urwaldbesucher in unserem Bungalow willkommen geheißen.
Die Arbeiten bestanden für mich hauptsächlich darin Wege zu befestigen und säubern, Schilder zu basteln, die Hunde versorgen und die Pflanzen in der Aufforstungsstation auf Vordermann zu halten. Körperliche Fitness ist, wie von anderen angesprochen, wichtig. Besonders toll ist es auch das Gefühl zu erleben, eins mit dem Dreck zu sein. Es unterscheidet sich dann eben doch von Gartenarbeit. Für lange, schnelle Märsche hoch in den Regenwald ist ebenfalls Ausdauer angebracht. Darüber hinaus haben wir bei der Betreuung von Gästen geholfen.
Nach einiger Zeit tut es jedoch gut für eine kurze Zeit in der Zivilisation zu sein, sei es nur für ein paar Tage. Jetzt würde ich allerdings liebend gern wieder zurück! Die Umgebung Limón, ist eine meiner Lieblingsregionen in Costa Rica. Dort gibt es etwas Magisches, ein Gefühl, das einige von uns einfach erleben müssen."
Zoe K. (18) aus Berlin, Oktober – November 2014

 

"Mein erster Tag im Regenwaldprojekt war nichts als ein einziger Schock: eine Stunde mit dem Auto zum nächsten Dörfchen, kein Internet, überall wo man sich umsieht nur Bäume, Bäume, Bäume. Aber schon nach wenigen Tagen begann ich, mich als Teil einer großen Familie zu fühlen und mich auf eine Zeit einzulassen, wie ich sie so sicher kein zweites Mal im Leben haben werde. Das Projekt hatte ich vor allem aus dem Grund ausgewählt, um mal wirklich was ganz anderes zu machen. Wann läuft man schonmal 7 Stunden mit Machete durch den Jungle? Trotz des relativ kurzen Aufenthalts von 5 Wochen kann ich auf viele Highlights zurückblicken: Abseilen von einer Felswand; Baumklettern in schwindeliger Höhe; ein Ozelot, das uns vor die im Wald montierte Überwachungskameras lief; eine Übernachtung auf einer Freiluftplattform umgeben von Tiergeräuschen aller Art, viele viele Stunden in der Hängematte und Zeit zum Nachdenken und tolle Wochenendausflüge mit den anderen Freiwilligen. Gefallen hat mir auch, dass mit zunehmendem beidseitigen Vertrauen zw. Betreuern und Freiwilligen selbständige und anspruchsvollere Aufgaben erteilt wurden. So durfte ich am Ende sogar als Guide für Touristen eine Reittour durchführen. Und wieder einmal habe ich gelernt: Was dich nicht umbringt macht dich stärker. Lasst euch auf das Leben in der Lodge ein und ihr werdet tolle Wochen verbringen. (Und nicht die langen Strümpfe für die Gummistiefel vergessen! ;))
Marie-Luisa W. (19) aus Rostock, Januar - Februar 2015


"Ich habe drei Wochen im Regenwaldprojekt von first hand verbracht und danach zwei weitere auf der Ökofarm.
Die Lodge im Regenwald ist wunderschön und als Freiwilliger wohnt man normalerweise auch in einer der schönen Kabinen für die Gäste. Die Umgebung ist toll, einfach Natur pur (man muss auch 45 Minuten von nächsten Ort, Bananito, fahren, bis man die Lodge erreicht). Die Leute waren super nett (allerdings muss man sich in manchen Sachen erst mal an die Mentalität der Ticos gewöhnen). Als ich dort ankam, konnte ich wirklich so gut wie kein Spanisch und als mir klar geworden ist, dass nur ein oder zwei von den Leuten dort Englisch können, war ich etwas geschockt. Aber inzwischen bin ich froh darüber, ich habe so schnell und so viel gelernt - weil ich es eben sprechen musste. ..."
Ursula R. (18) aus Kürnach, Januar – Februar 2015

 

"Es war eine unglaubliche Erfahrung mit zahlreichen unvergesslichen Erlebnissen. Es war auch super organisiert, alles verlief nach Plan, grosses Kompliment an die Betreuung, die rund um die Uhr erreichbar war (muchas gracias Angie!). Es hat gut getan, eine Zeit lang ohne Internet und Kontakt zur Aussenwelt zu leben. Man kann sich ganz auf die Natur, die unglaubliche Flora und Fauna konzentrieren und Abstand vom alltäglichen Leben nehmen. Die Arbeit ist vielfältig und zwischendurch auch ziemlich anstrengend. Die Leute auf der Lodge sind sehr freundlich, unkompliziert und hilfsbereit. Ich habe eine sehr gute Zeit in der Selva Bananito verbracht."
Sebastián L. (23) aus Wilen, Schweiz, Jan/Feb 2015

"Wenn man sich überlegt als Freiwillige/r auf die Selva Bananito Lodge zu gehen sollte man sich auf einige vielleicht oder wahrscheinlich ungewohnte Dinge einstellen. Ich denke das ist vor allem die Tatsache, dass man auf der Lodge recht abgeschnitten lebt. … Man sollte sich einfach bewusst sein, dass man wirklich im Regenwald ist und halt nicht alles Mögliche parat haben kann wie das zuhause der Fall ist. Man merkt aber auch, dass man das alles gar nicht unbedingt immer so braucht. … Am Anfang fiel mir die Umstellung auf dieses so andere Leben auf der Lodge nicht so einfach, aber nach einigen Tagen Eingewöhnungszeit hatte ich mich ziemlich gut eingelebt.
Ich glaube, dass es gerade für uns Deutsche mal eine gute Erfahrung ist so zu leben, ohne viel Strom, Internet und den ganzen Kram. Es hat mal richtig gut getan, ohne diese ständige Erreichbarkeit, die ich aus Deutschland gewohnt, war zu leben. Ansonsten ist es wirklich sehr empfehlenswert, dass man Spanischkenntnisse hat wenn man auf die Lodge kommt, da man sonst halt mit den meisten Mitarbeitern dort nicht reden kann, da diese bis auf die guides außer Spanisch keine andere Sprache sprechen. Meiner Meinung nach geht da viel verloren wenn man sich mit den Leuten nicht richtig unterhalten kann. Ich fand das sehr interessant die Leute kennen zu lernen, die auch wirklich sehr lieb und hilfsbereit sind.
Körperliche Fitness ist wirklich wichtig, weil die Arbeit auch echt mal anstrengend werden kann. Während meiner Zeit habe ich alles Mögliche gemacht, z.B. Bäume pflanzen und gießen, Wege im Wald für die Touristen bauen/ausbessern, Schilder für die Wege zimmern und aufstellen, beim Essen servieren oder hinter der Bar im Rancho helfen, Bilder an Wände malen… Es hat mir sehr gut gefallen, dass die Arbeit meistens sehr abwechslungsreich war. Ab und zu darf man auch mal auf eine Touristentour mit das war auch immer super spannend und schön. Die Natur rund um die Lodge ist wirklich unglaublich schön und muss man sich einfach selbst anschauen. … Ich möchte meine Zeit dort wirklich nicht missen, denn ich habe viele wertvolle Erfahrungen sammeln können.
Man sollte einfach eine Begeisterung für die Natur haben wenn man zur Lodge gehen will und bereit sein mal in ein ganz anderes Leben einzutauchen. Dann lernt man auch den viel gesagten Spruch „Pura Vida“ kennen und leben."
Laura-Sophie L. (22) aus Freiburg, Sep-Nov 2014

 

„Meine Zeit in der Selva Bananito Lodge hat mich innerhalb von nur 2 Monaten erwachsener werden lassen, als ich es mir zuvor annähernd erhofft hatte. Ganz im Sinne von Sigmund Freuds Auffassung: Erwachsen ist der, der Lieben, Genießen und Arbeiten zu vereinen vermag.
Liebe gegenüber den selbstgepflanzten und in der Baumschule darauf wartenden Mammut-Babys. Genuss der Vorzüge solch einer vom Industriemüll reinigenden Küche. Eigen angebaute Bio-Kochbananen und frisch gepflückter Koriander sind nur 2 der Regenbogenzutaten. Und die Arbeit, ja. Meiner Meinung nach lernt man dort entweder die Arbeit generell zu lieben, oder man verfällt in unsägliche Mücken-, Hitze- oder Fußmarschphobie. An denen sich aufzuhalten versperrt aber jeden Sinn dafür, wie schön es ist, frei von vorgekauten Wochentagsabläufen zu leben. Im Dschungel ist es egal, ob Dienstag oder Samstag ist. Es versperrt die Magie der allabendlichen Zirp-Orchester aus den waldigen Gefilden. Vielmehr lernt man hier unter tatkräftiger Arbeit einen gelassenen Humor als Allzweckwaffe zu benutzen und ich bin mir sicher: Selva Bananito macht aus jedem europäischen Organisationstier auch ein gewappnetes Improvisationstier.“
Jonathan-Douglas S., 20, aus Graz, Sept – Nov 2011

"... Die folgenden dreieinhalb Wochen habe ich in Bananito im Regenwaldprojekt verbracht. Für mich war es eine tolle Erfahrung direkt im Regenwald zu leben, umgeben von einer atemberaubenden Natur und vielen interessanten, teilweise auch gefährlichen Tieren. Unsere Arbeit beschränkte sich eigentlich auf Gartenarbeiten, wie das Pflanzen von Bäumen, jäten von Unkraut, schleppen von Sandsäcken usw. Es war körperlich, und verbunden mit der Hitze, teilweise sehr anstrengend. Aber wenn man die Arbeit zusammen mit anderen (ich war mit noch zwei anderen Freiwilligen dort) macht, ist sie auch sehr unterhaltsam.
Unsere Unterkunft war sehr schön, wir wohnten in einer „Cabina“, genau wie auch die Touristen. Die anfallende Wäsche konnte nur von Hand und mit biologisch abbaubarer Seife gewaschen werden, deshalb wurde sie oft nicht richtig sauber und bedingt durch die hohe Luftfeuchtigkeit sehr lange nicht trocken. Teilweise sind auch Klamotten und andere Dinge angeschimmelt (Bringt ältere Kleidung mit und denkt daran wichtige Dinge in Zipp-locks zu verpacken!). Die tollen Touren durch den Regenwald, an denen wir ab und an teilnehmen konnten und natürlich die wunderschöne Umgebung, machten aber alles wieder wett!"
Tatjana M. (19) aus Bühl, Sept. – Nov. 2012

"... Am besten hat mir das Regenwaldprojekt gefallen, weil dort für mich einfach alles gepasst hat: Die Leute waren super nett und haben am Anfang sehr viel Rücksicht auf mich genommen, da es mit dem Spanisch noch nicht so gut geklappt hatte, die Arbeit war oft anstrengend, jedoch wurde man stets durch das gute Essen, die wirklich klasse Unterkunft und das gute Gefühl etwas zum Projekt beigetragen zu haben entlohnt. :) Und besonders genial waren die Ausflüge mit den guardabosques in den Wald, die ich stets sehr genossen habe, da ich Einblicke sammeln konnte, die "normalen Touristen" verwehrt bleiben....“
Felix A. (20) aus Fronreute, Februar 2012

"... Unsere Arbeit das Bäume pflanzen, Unkraut jäten, Sandsäcke schleppen… war körperlich und verbunden mit der Hitze sehr anstrengend!! Unsere Unterkunft und das Essen sehr einfach. … Entschädigt wurden wir jedoch mit tolle Touren durch den Regenwald an denen wir ab und an teilnehmen konnten und natürlich durch die wunderschöne Umgebung! :-) ..."
Tanja S. (23) aus Untermarchtal, Dez 2011

"... Während meines 5-wöchigen Aufenthaltes in der Lodge lernte ich ohne Internet oder Telefon klarzukommen. Ich ließ mich darauf ein, den Regenwald sowohl von seinen guten als auch von seinen schlechten Seiten kennenzulernen und zu lieben. Dafür wurde ich mit einer Vielfalt von Eindrücken und Erfahrungen belohnt. ... Auch das feucht-tropische Klima des Regenwaldes bereitete mir schon bald keine Probleme mehr und ich fand sogar Spaß daran, im prallen Regen zu arbeiten und mich schmutzig zu machen. ...“
Angelina E. (22) aus Michelstadt, Nov/Dez 2011

"Mir hat es auf der Bananito Lodge sehr gut gefallen. Ich bin ohne große Erwartungen hingefahren und konnte somit nicht enttäuscht werden. Die Erfahrung war einmalig, die Leute alle nett =). Was ich ganz klar loben muss, ist die unkomplizierte Organisation durch First Hand. … Costa Rica war für mich insgesamt eine super Zeit, vielen Dank für das, was ihr mir möglich gemacht habt!"
Franziska L. (21) aus Düsseldorf, Jan 2012

"... Man kann viel über die wilden und unberührten Lebensräume dieser Erde lesen, im Fernsehen sehen oder sich auf einer kurzen Reise auch vorführen lassen. Für mich kann das keinesfalls ein Ersatz dafür sein, einzigartige Landschaften ganz intensiv von innen zu erleben. Der Freiwilligendienst in Costa Rica war in dieser Hinsicht ein absolutes Highlight. Während ich viele Sehenswürdigkeiten der letzten Pauschalreisen bald wieder vergessen haben werde, werde ich diesen kleinen Flecken Erde sicherlich noch sehr lange in bester Erinnerung behalten. Ich kann jedem Natur-Interessierten, der es irgendwie ermöglichen kann, nur anraten, sich eine derartige Auszeit von der Alltags-hektik, aber auch von der so oft von uns zelebrierten Urlaubs-hektik zu gönnen, um sich einmal vollständig auf „nur“ eine Landschaft und die dort lebenden Menschen einzulassen. .....“
Iko S. (44) aus Hannover, Nov/Dez 2011

"... Die Selva Bananito Lodge hat eine unglaublich schöne aber auch sehr einsame Lage im Regenwald. Die Arbeit dort ist nicht wirklich abwechslungsreich und eigentlich nur simple Gartenarbeit, aber als Freiwillige durfte ich oft die geführten Touren mitmachen, z.B. Horseback riding, Wasserfalltouren oder Canopy. ...“
Mira B. (19) aus Deisenhofen, Jan 2012

"...Die Arbeit war sehr abwechslungsreich, ich habe kaum etwas zweimal gemacht, z.B. Bäume gepflanzt, die kleinen Bäume von störenden Pflanzen befreit, Unkraut gejätet, einen Blumengarten auf Vordermann gebracht, und auch Arbeit mit den Pferden, war mir sehr viel Spaß gemacht hat. In dem tropisch-schwülen Klima zu arbeiten war immer sehr anstrengend und schweißtreibend, hinterher hatte man aber meist das Gefühl, etwas Gutes getan zu haben. … Die 3 Wochen auf der Lodge waren eine interessante Erfahrung, vor allem habe ich dadurch eine nähere Verbindung zu Pflanzen bekommen und gelernt, dass man den Regenwald dringend schützen muss. Ich würde einen Aufenthalt dort Menschen, die sehr naturverbunden sind und auch kein Problem mit der Abgeschiedenheit haben, empfehlen."
Hanna Z. (20), aus Ostfildern, September 2011

"Unser Aufenthalt ist uns in sehr guter Erinnerung geblieben und wir denken noch fast täglich daran zurück. Uns hat die Abgeschiedenheit gut getan und wir haben wieder richtig auftanken können. Auch wenn die Arbeit ab und zu etwas schweißtreibend war, war sie gut zu schaffen und recht abwechslungsreich. Toll war, dass wir nicht zur Hektik angetrieben wurden (außer ab und zu in der Küche :) ). Genossen haben wir vor allem die tollen Ausflüge, die Landschaft, sowie die Arbeit mit den Pferden. Seit unserem Aufenthalt in Costa Rica haben wir das Gefühl, dass uns hier etwas fehlt und wir würden gerne mal wieder auf die Lodge zurückkehren."
Stephanie S. und Ricarda B. aus Ohlsbach, August 2011

"In diesem Projekt wohnt man sehr luxuriös, isst immer gut und erlebt extrem viel. Die Arbeit ist körperlich anstrengend, auch weil man mit dem feuchten und warmen Klima zu kämpfen hat, jedoch beruhigend und auch nicht allzu viel. Man hat die Möglichkeit, auf Touren mit den Touristen mitzugehen, das ist klasse. So viele, bunte, manchmal undefinierbare Tiere und Pflanzen gibt es im Regenwald zu entdecken. Man sollte jedoch auf viel Regen gefasst sein, was manchmal echt mühsam sein kann, denn nichts, absolut nichts trocknet, alles bleibt feucht! Aber das geht immer vorbei und es gibt auch viele, sonnige und gute Tage. Gut wäre es, wenn man kein Problem mit Einsamkeit hat, denn die Tage sind lang und manchmal kann man sich wirklich alleine fühlen. Es hat zwar immer Arbeiter in der Lodge, jedoch haben diese längst nicht die Zeit für lange Gespräche. Im Grossen und Ganzen ist das Regenwald-Projekt jedoch sehr zu empfehlen! Es hat schon was, wenn man morgens aufsteht und einfach ein Tukan am Fenster vorbei fliegt ;-)"
Livia S. (22) aus Wettingen (Schweiz), Mai 2011

"... Insgesamt hat es mir dort so gut gefallen, dass ich mir vorstellen kann, noch einmal einen vergleichbaren Freiwilligendienst in Costa Rica zu machen. Außerdem werde ich wahrscheinlich auch etwas in Richtung Forstwirtschaft oder Waldökologie studieren."
Jella R. (19) aus Stadtland (2009/2010)

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