Tierstation und AufforstungTierstation und Aufforstung

Dieses beeindruckende Projekt in einem traumhaften Areal von 100 Hektar mit einem großen Wasserfall und drei Flüssen und einer riesigen Artenvielfalt, fördert und renaturiert, in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Umwelt und Energie, die Ökosysteme der Region, die durch intensive Landwirtschaft stark beschädigt wurden. Mehr als 20.000 Bäume einheimischer Arten wurden in den vergangenen 20 Jahren auf dem Gelände gepflanzt, um die bestehende Flora zu ergänzen und den Lebensraum der Tierwelt zu erweitern. Zeitgleich wurde die Notwendigkeit erkannt, eine Auffangstation und eine Tierklinik für verletzte, konfiszierte und durch den Verlust ihres natürlichen Lebensraums „heimatlos“ gewordene Tiere zu errichten. Es werden Reptilien, Vögel und verschiedene Säugetiere mit dem Ziel der späteren Auswilderung für einen begrenzten Zeitraum aufgenommen. Für den Übergang von Stationierung und Auswilderung gibt es ein zwei Hektar großes Areal, in dem die Tiere auf ihre Freilassung vorbereitet werden. Tiere, die nicht mehr ausgewildert werden können, verbleiben in einem Areal in der Nähe der Station.

Das Projekt ist eine private und regierungsunabhängige Organisation und wird ausschließlich durch das gleichzeitig betriebene Hotel finanziert, das für die Unterkunft der Freiwilligen in einem 4-Bett-Zimmer und die Verpflegung mit drei Mahlzeiten täglich sorgt. 

Deine Aufgaben - (täglich ca. 6 Stunden, 6 Tage pro Woche)

  • Pflege der Tiere (Früchte und Gemüse schneiden, Futter und Wasser verteilen, Futter- und Wassernäpfe reinigen, Käfige und Gehege von Exkrementen reinigen, Küche reinigen)
  • Arbeit im Gemüsegarten (Erde für Pflanzungen vorbereiten, Pflanzen wässern, Unkraut jäten, kompostieren und organischen Dünger herstellen)
  • Arbeit in der Baumschule (Pflanzenerde vorbereiten (Mischung aus Erde und Pferdeäpfeln), Pflanztöpfe und -tüten mit Erde füllen, Ameisen und andere Plagen unter Kontrolle halten, Pflanzen wässern, bestimmten Pflanzenarten als „lebende Zäune“ setzen zur Markierung der Reintegrationszonen und/oder Bäume pflanzen, deren Früchte und Samen den Tieren als Nahrung dienen
  • Aufgaben im Schmetterlingshaus (Löcher schließen und Fluchtwege ausbessern, Schmetterlingshaus reinigen, die Teiche im Schmetterlingshaus reinigen, Eier von Schmetterlingen sammeln, Larven einsammeln und ins Labor bringen, dafür sorgen, dass stets ausreichend Futterpflanzen zur Verfügung stehen, die Terrarien der Larven reinigen)
  • Betrieb und Instandhaltung (bei Reinigung und Reparaturen der Auffangstation und den Besucherzonen helfen, die Grünzonen um die Gehege säubern, die Wasserabflüsse im Besonderen während der Regenzeit säubern (Laub und Erde mit der Schaufel entfernen), trockenes Laub und Äste in den Grünzonen entfernen, Mithilfe bei dem Bau und der Ausbesserung von Käfigen und Gehegen, Mithilfe beim Streichen von Geländern, Gehegen und sonstiger Einrichtung, Herstellung und Anbringen von Schildern, Reinigung der Wege, Aufforstung von Freiflächen in den Auswilderungszonen)
  • Instandhaltung und tägliche Reinigung des Zimmers, einmal wöchentlich wird auf Kosten des Zentrums die Wäsche als auch die Bettwäsche der Freiwilligen gewaschen
  • einmal wöchentlich werden die Freiwilligen mit der Erstellung eines Informationsblattes über ein Tier des Zentrums betraut
  • Abholung von Bananen, Papayas, Wasser- und Zuckermelonen auf Plantagen in der Region Parrita
  • Begleitung eines Repräsentanten des Zentrums bei dem monatlichen Gesundheitscheck der Tiere und im Notfall zu einem Tierarzt
  • Einmal monatlich besuchen wir eine lokale Schule oder eine Schulklasse besucht das Zentrum. Die Freiwilligen haben die Gelegenheit, ihr Wissen über das Leben der Tiere in der freien Natur an die Schüler weiterzugeben, um somit deren Bewusstsein für die Umwelt zu fördern und sie zum Naturschutz anzuleiten.

Freizeitprogramm - sofern das Wetter mitspielt:

  • Mittwochs, nach dem Mittagessen, fahren wir nach Jacó, um dort den Nachmittag zu verbringen, Einkäufe zu erledigen, einen Kaffee zu trinken, etc. Rückfahrt ist um 6:30 pm, um rechtzeitig zum Abendessen in der Station zu sein.
  • Sonntags, gegen 10.30 am, machen wir uns auf den Weg nach Manuel Antonio, um den Tag am Strand zu verbringen. Zum Mittagessen gibt es ein Picknick; Rückfahrt gegen 6.30 pm zum Abendessen.
  • Freitags abends, nach dem Abendessen, bieten wir einen Transfer nach Jacó an. Rückfahrt ist gegen 2.30 am. (Nach individueller Entscheidung der Freiwilligen und nach vorheriger Absprache untereinander.)

Du solltest mitbringen

  • Respekt und Liebe für Tiere sowie der Wunsch, von ihnen zu lernen – ihr solltet keine Angst haben, direkt mit den Tieren zu arbeiten
  • Bereitschaft die verschiedensten Arbeiten durchzuführen, auch solche, die weniger angenehm sind (z. B. Ställe und Gehege von Exkrementen befreien)
  • Bereitwilligkeit, manche Arbeiten auch wiederholt durchzuführen bis das gewünschte Ergebnis erzielt ist
  • Begeisterung bei der Durchführung der Arbeiten
  • Verständnis und Respekt für die Regeln des Projektes und diese nicht hinterfragen
  • Klarheit darüber, dass man sich in einem tropischen Land, geprägt von heftigen Regengüssen und heißen Sonnenphasen aufhält, und dass aufgrund von klimatischen Extremen die Arbeit nicht vernachlässigt werden darf
  • Spanisch- bzw. Englischkenntnisse

Besondere Voraussetzungen

  • Ausschluss einer Tuberkulose-Infektion durch Vorlage eines entsprechend negativen Testergebnisses. Falls du gegen Tuberkulose geimpft wurdest kann es sein, dass der Test positiv ausfällt – in dem Fall schicke uns bitte einen Scan deines Impfpasses und einen Scan des Testergebnisses zu, damit das Ergebnis verifiziert und eine mögliche Gefahr ausgeschlossen werden kann.
  • Dieser Test ist zwingend notwendig – Tuberkulose verbreitet sich über Tröpfcheninfektion (Husten) und kann so die ganze Station inclusive der Tiere verseuchen – und muss unbedingt vor Antritt des Freiwilligendienstes im Heimatland gemacht werden. Nach deiner Anmeldung und nach unserer Bestätigung deines Einsatz mit der Reservierung eines Platzes musst du auf jeden Fall diesen Test per Scan an uns nachweisen, damit der Platz reserviert bleibt und du den Freiwilligendienst antreten kannst. Zusätzlich musst du diesen Test und ggf. den Impfpass (zumindest in Kopie) mit zum Projekt bringen!
  • Auslandskrankenversicherung mit Gültigkeit für Costa Rica; Kopie bitte mitbringen
  • Mindestalter 18 Jahre (keine Ausnahme möglich)
  • Mindestaufenthalt 3 Wochen
  • Des Weiteren existiert ein Verhaltenskodex, der den korrekten Umgang miteinander regelt. Wiederholte Missachtung und Nichterfüllung der zugewiesenen Arbeit, sowie ungebührliches Verhalten innerhalb der Gemeinschaft kann zum Ausschluss und somit vorzeitigem Abbruch des Volontariats führen (zum Beispiel: Rauchen in nicht dafür ausgewiesenen Raucherzonen, der Genuss von Alkohol während der offiziellen Arbeitszeit etc.).

Termine
Ganzjähriger Einsatz möglich.

Projektort
Das Projekt liegt in der Gegend um Puntarenas, ca. 20 km von Parrita entfernt.